{"id":65,"date":"2023-09-19T14:37:17","date_gmt":"2023-09-19T12:37:17","guid":{"rendered":"http:\/\/10.0.2.107\/wordpress\/?p=65"},"modified":"2023-09-20T18:00:46","modified_gmt":"2023-09-20T16:00:46","slug":"new-zealand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/?p=65","title":{"rendered":"New Zealand"},"content":{"rendered":"\n<table border=\"1\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Destination:<\/strong><\/td>\n<td><strong>Neuseeland (Nord- und S\u00fcdinsel)<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Dauer:<\/strong><\/td>\n<td><strong>31.01. &#8211; 28.02.2015<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>30.01.2015<\/strong><br>Heute Abend wird kr\u00e4ftig f\u00fcr die lange Reise vorbereitet.<br>Der Koffer ist gepackt, jetzt kommt das Kameraequipment dran:<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/PICT0005.jpg\" alt=\"PICT0005\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><\/p>\n<p><strong>01.02.2015<\/strong><br>Nach 11 Stunden im Flugzeug A380 der Singapore Airline, bin ich auf dem Changi Airport in Singapore gelandet.<br>Nun ist es 06:00 Uhr Morgen fr\u00fch und bereits nach weniger als 3 Stunden soll es mit der gleichen Airline weiter Richtung Auckland gehen.<br>Genug Zeit um hier ein Bild mit den etwas speziellen (mit Teppichen belegten) Terminals zu zeigen:<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_0004.jpg\" alt=\"SMU_0004\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><br>Nach weiteren 10 Stunden in einer Boing 777 der Air New Zealand, gegl\u00fcckter Landung (etwas Turbulenzen beim Anflug auf Auckland) und einem reibungslosen Ablauf am Zoll war ich \u00dcbergl\u00fccklich endlich Vanessa in meine Armen schliessen zu k\u00f6nnen. Im Traveller Hostel an der K. Road angekommen, fiel ich todm\u00fcde in den Schlaf.<\/p>\n<p><strong>02.02.2015<\/strong><br>Ausschlafen&#8230;kaum m\u00f6glich bei diesen warmen Temperaturen. Wobei die Temperaturen mit knapp 25\u00b0 C ganz ok sind, war die hohe Luftfeuchtigkeit Schuld, dass wir fr\u00fch aus dem Bett fl\u00fcchteten.<br>Nach einem kurzen Brunch auf der Dachterrasse des sehr bed\u00fcrftig eingerichteten BBH- Hostel, ging es in die Stadt.<br>Da mein Fotorucksack auf dem Hinflug das zeitliche segnete, war die erste Station nat\u00fcrlich ein Fotofachgesch\u00e4ft. Da der Tag noch lang war, entschied ich mich, mit dem Kauf eines neuen Rucksackes bis Morgen zu warten. Der Entscheid war richtig, wie ich im sp\u00e4teren Verlauf feststellte&#8230;<br>Nach einem bew\u00f6lkten Tagesanfang, zeigte sich die Sonne am Nachmittag von ihrer sch\u00f6nen Seite. So sch\u00f6n, dass es schon nicht mehr sch\u00f6n war&#8230;heisse Temperaturen und Sonnenbrand plagten uns bereits am sp\u00e4teren Nachmittag. Trotz allem tat es gut, am Hafen von Auckland etwas Sonne zu tanken.<br>Als toller Tagesabschluss ging es 190 Meter in die H\u00f6he. Bei einem gem\u00fctlichen Nachtessen zu zweit im Drehrestaurant auf dem Skytower durften wir zusehen, wie die Sonne langsam hinter den Wolken am Horizont verschwindet.<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_0018.jpg\" alt=\"SMU_0018\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><\/p>\n<p><strong>03.02.2015<\/strong><br>Nach einer nicht ganz erholsamer Nacht (X-Tausend gieriger M\u00fccken und die heiss- feuchte Luft, hielten uns vom schlafen ab), ging es heute Morgen zum Autoverleih in Mitten der Grossstadt Auckland (oweee). F\u00fcr die engen Strassen und den Linksverkehr ben\u00f6tigt man ein geeignetes Fahrzeug&#8230;naja, unser war Gigantisch!<br>Nach kurzer Angew\u00f6hnungsphase (mehrmaligem bet\u00e4tigen der Scheibenwischer anstelle des Blinkers), fanden wir den zum Teil sehr abenteuerlichen Weg in Richtung S\u00fcden.<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_0048.jpg\" alt=\"SMU_0048\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><br>Angekommen in Coromandel erwartete uns ein nettes, \u00fcberschaubar kleines D\u00f6rfchen. Als Schlafunterkunft steht uns ein eigener kleiner &#8220;Caravan&#8221; zur Verf\u00fcgung.<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_0052.jpg\" alt=\"SMU_0052\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><br>Nachdem wir uns eingerichtet hatten, zogen wir unsere Trecking- Schuhe an und machten uns auf den Weg, die Natur von Coromandel zu entdecken. Zum ersten standen wir vor einem Kauri- Baum. Der Gigant der W\u00e4lder!<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_0073.jpg\" alt=\"SMU_0073\" width=\"533\" height=\"800\"><br><br clear=\"all\"><br>Der frische Wind und der bew\u00f6lkte Himmel versprachen uns eine angenehm k\u00fchle Nacht.<\/p>\n<p><strong>04.02.2015<\/strong><br>Der Morgen war herrlich, diese Ruhe (nur die V\u00f6gel sangen ihr morgendliches Lied)&#8230;einfach traumhaft! So entschieden wir, etwas l\u00e4nger im Bett liegen zu bleiben. Um 10 Uhr ging es dann mit unserem Monstertruck weiter&#8230; immer noch auf den sehr abenteuerlichen Strassen. Mitten durch Dschungel, in die Berge, dann wieder runter ans Meer, alles auf engen kurvigen Strassen.<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_0083.jpg\" alt=\"SMU_0083\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><br>In Rotorua angekommen (ja wir brauchten zwei Anl\u00e4ufe um das gut versteckte Backpackers &#8220;Spa Lodge&#8221; zu finden&#8230;) mussten wir uns erst einmal erholen.<br>Zum Nachtessen ging es an Richtung Lake Rotorua, wo wir den Abend in einem gem\u00fctlichen Restaurant mit Musik verbrachten.<\/p>\n<p><strong>05.02.2015<\/strong><br>Der Wecker ging bereits um 07:00 Uhr los! Duschen und los ging es! Ein paar Schulb\u00fccher mussten nun den Weg in die Schweiz antreten&#8230;nat\u00fcrlich per Post!<br>Nachdem wir und durch die Zollformulare gek\u00e4mpft haben und eine Ewigkeit im Supermarkt &#8220;Countdown&#8221; umhergeirrt waren (wir mussten unser Morgenessen erst noch verdienen), rauschten wir mit unserem Mostertrucki los zu den Vulkanen und Geysiren nach Waiotapu, vo wir den ganzen Vormittag und den halben Nachmittag verbrachten. Einmal mehr hatten wir genial sch\u00f6nes Wetter (diesmal wurde die Sonnencr\u00e8me Zentimeter-dick aufgetragen)!<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_0142.jpg\" alt=\"SMU_0142\" width=\"533\" height=\"800\"><br><br clear=\"all\"><br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_0232.jpg\" alt=\"SMU_0232\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_0254.jpg\" alt=\"SMU_0254\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><br>Der Rest vom Nachmittag verbrachten wir mit Waschen, Blog schreiben und Bilder aussortieren sowie bearbeiten.<\/p>\n<p><strong>08.02.2015<\/strong><br>So, nachdem wir nun schweiss\u00fcberstr\u00f6mt (und nicht wegen der Hitze) in Mitten von Wellington unser Hostel, bezw. einen Parkplatz f\u00fcr unser Monstertrucki gefunden haben (das Zweite war um einiges schwieriger als das Erste), kann ich mich endlich wiedermal diesem Blog widmen.<br>Die letzten Tagen waren wir in Turangi, s\u00fcdlich des Lake Taupo unterwegs. Eine Gegend, die f\u00fcr ihr action- reiches Freizeitangebot bekannt ist. Neben River rafting bietet die Region auch viele sch\u00f6ne Wanderungen, sogar Skifahren ist m\u00f6glich.<br>Gestern gingen wir los auf eine Wanderung, zuerst war geplant, dass wir den Vulkan Ngauruhoe besteigen. Diesen Plan \u00e4nderten wir aber kurzerhand, als wir die lange Schlange von parkierten Autos auf der einzigen Strasse zum Berg erblickten. Wahnsinn, so viele sportbegeisterte Touristen!<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_0386.jpg\" alt=\"SMU_0386\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><br>Wir haben uns kurzum entschlossen eine eher gem\u00e4chliche, aber dennoch lange Tour durch die wunderbare Natur des Tongariro Nationalparks zu machen&#8230;entlang von Fl\u00fcssen und durch wild bewachsenen Dschungel.<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_0352.jpg\" alt=\"SMU_0352\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><br>Ja und nun sind wir, mit beinahe ohne Halt, nach Wellington gefahren, wo wir morgen Abend das Auto bei Europcar abgeben und \u00dcbermorgen die F\u00e4hre zur S\u00fcdinsel besteigen. Das Wetter ist sehr freundlich aber windig, was f\u00fcr Wellington anscheinend normal ist.<\/p>\n<p><strong>09.02.2015<\/strong><br>07:00 Uhr, Zeit um aufzustehen und den Blechkanister welcher unser Auto bewacht zu f\u00fcttern. Und dieser ist hungrig&#8230;f\u00fcr zwei Stunden mehr, m\u00f6chte er ganze 8 Dollar!<br>Grund genug unser Monstertrucki bereits heute bei der Autovermietung Europcar abzugeben. Nur, diese liegt am anderen Ende der Stadt. Und wir erfuhren erst dort, dass von da keinen Bus zur\u00fcck in die Stadt f\u00e4hrt. Nein, es gibt lediglich zwei M\u00f6glichkeiten zur\u00fcck in die Stadt zu kommen: Taxi oder zu Fuss! Wir entschieden uns f\u00fcr die sportlichere Variante. Auf dem Weg kam uns die glorreiche Idee, einen Abstecher in den botanischen Garten zu wagen. Mit einer alten Standseilbahn ging es auf einen H\u00fcgel ca. 200m \u00fcber der Stadt.<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_0466.jpg\" alt=\"SMU_0466\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><br>Den Nachmittag verbrachten wir zwischen den vielen bunten Blumen, bevor wir uns wieder zu Fuss auf den Weg zur\u00fcck ins Motel machten.<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_0432.jpg\" alt=\"SMU_0432\" width=\"533\" height=\"800\"><br><br clear=\"all\"><\/p>\n<p><strong>11.02.2015<\/strong><br>Gestern wagten wir uns aufs Wasser. Eine F\u00e4hre (so gross wie ein Kreuzfahrtschiff) brachte uns von Wellington zur S\u00fcdinsel nach Picton.<br>Zuerst war uns etwas flau im Magen, denn die grosse F\u00e4hre schaukelte stark hin und her, aber nach kurzer Zeit beruhigte sich die See und nach drei Stunden war die \u00dcberfahrt geschafft.<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_0503.jpg\" alt=\"SMU_0503\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><br>Angekommen in Picton, ging es mit einem neuen Mietauto (ebenfalls ein Monstertrucki&#8230;aber mit etwas mer Pfupf) auf dem, mehr oder weniger direkten Weg, nach Christchurch, wo uns ein wundersch\u00f6nes, kleines H\u00e4uschen inmitten der wunderbaren Natur (etwas ausserhalb von Christchurch) erwartete.<br>Zum ersten Mal lernten wir die Vorz\u00fcge eines B&amp;B&#8217;s in Neuseeland kennen. Die \u00fcberaus freundlichen Gastgeber Kathryn und Kai hiessen uns ganz herzlich in ihrem wunderbaren Reich willkommen.<\/p>\n<p><strong>11.02.2015<\/strong><br>Die Nacht war super! Sooooo ruhig! Lediglich das Rauschen der B\u00e4ume des umliegenden Waldst\u00fcckes war zu h\u00f6ren.<br>Und nach einer warmen Dusche war auch das Morgenessen bereits vorbereitet. W\u00e4hrenddessen uns Kathryn Tipps f\u00fcr unseren Tagesausflug in den Botanischen Garten von Christchurch gab, erledigte Kai den Abwasch (am Abend zuvor teilte er uns mit, dass er das besonders gut kann&#8230;).<br>Gest\u00e4rkt ging es mit unserem Monstertrucki (mit Pfupf) nicht etwa direkt in die Stadt, sondern in eine G\u00e4rtnerei&#8230;und dank meiner Floristin an der Seite, bekamen wir eine F\u00fchrung quer durch die G\u00e4rtnerei!<br>Das N\u00e4chste Ziel war dann der Botanische Garten von Christchurch. Da wir aber mit einem Monstertucki (mit Pfupf) unterwegs waren, wollten wir nicht auf langweiligen Strassen in die Stadt cruisen und w\u00e4hlten den kurvigen Weg entlang der K\u00fcste und \u00fcber P\u00e4sse nach Christchurch.<br>Im Botanischen Garten erwarteten uns viele bunt bl\u00fchende Blumen jeglicher Art (Floristen kennen jede einzelne&#8230;), junge, muttersuchende V\u00f6gelchen (wir h\u00e4tten&#8217;s beinahe adoptiert) und Tiere die bei uns doch eher selten zu sehen sind.<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_0697.jpg\" alt=\"SMU_0697\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_0733.jpg\" alt=\"SMU_0733\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><\/p>\n<p><strong>14.02.2015<\/strong><br>Die letzten Tagen waren nicht ganz so spektakul\u00e4r, ich werde dennoch ein paar Sachen schreiben.<br>Von Christchurch fuhren wir alles der Ostk\u00fcste entlang nach Dunedin und wie uns Kathryn vorgewarnt hat, war es eine sehr langweilige Strecke. Naturm\u00e4ssig sehr \u00f6de, Wetterm\u00e4ssig schlechter (teilweise Regen und kalte 10 Grad) und auch die Strassen gingen immer sch\u00f6n langweilig gerade aus. Damit uns nicht allzu langweilig wurde, versuchten Vanessa und ich uns gegenseitig mit dem geringsten Benzinverbrauch zu \u00fcbertrumpfen (9.0 Liter&#8230;and the winner is&#8230;Vanessa!!! Gratulation meinerseits!).<br>Im sp\u00e4teren Nachmittag erreichten wir dann kurz vor Dunedin die Moeraki Boulders, grosse Steine, die so rund sind wie eine Kugel.<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_0781.jpg\" alt=\"SMU_0781\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><\/p>\n<p>In Dunedin konnten wir unser Nachtlager in einem grossen, altert\u00fcmlich eingerichteten Zimmer mit eigenem Bad, Dusche und Toilette einrichten.<br>Bis jetzt war es das gr\u00f6sste Zimmer&#8230;und das einzige mit Bad, Dusche und WC! Zum Nachtessen ging es dann zum Koreaner (es war seeeehr lecker!).<\/p>\n<p>Am 13.02. zogen wir dann weiter nach Te Anau, wo wir uns in einem kleinen, zeltartigen H\u00e4uschen einnisten und erholen durften. Das H\u00e4uschen hatte leider keine Heizung und die Nacht wurde kalt. So mussten wir uns etwas n\u00e4her aneinander kuscheln und die Kleider f\u00fcr am Morgen mit unter die Bettdecke nehmen.<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_0789.jpg\" alt=\"SMU_0789\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><\/p>\n<p>Um 05:00 Uhr war Tagwacht, um 06:00 Abfahrt in Richtung Milford Sound. Heute am Valentinstag gab es das Morgenessen unterwegs! Nach 2.5 Stunden abenteuerlicher Fahrt in der Dunkelheit, waren wir dann am Ende der Strasse angelangt und durften vom Auto auf ein grosses Motor-Segelschiff umsteigen, welches uns w\u00e4hrend 2.5 Stunden durch die Fjorde chauffierte und uns traumhaft sch\u00f6ne Natur, eingeengt zwischen bedrohlich wirkenden Bergen, zeigte.<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_0840.jpg\" alt=\"SMU_0840\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_1017.jpg\" alt=\"SMU_1017\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><\/p>\n<p><strong>15.02.2015<\/strong><br>Ein neuer Tag und was f\u00fcr ein prachtvoller! Die Sonne schien bereits mit voller Kraft, als wir um 08:00 Uhr erwachten. Nach einer herrlichen Nacht, nahmen wir heute Morgen erstmal eine warme Dusche.<br>Noch vor dem Morgenessen ging es bereits mit dem Auto in Richtung Queenstown, wo wir uns dann mit knurrenden B\u00e4uchen auf die Suche nach einem Restaurant machten. Queenstown, eine Stadt, die wundersch\u00f6n in den Bergen liegt. Grund genug uns die Beine nach dem Essen noch etwas zu vertreten und in der Stadt von Souvenir-Shop zu Souvenir-Shop zu schlendern.<\/p>\n<p>Nach einer wilden Berg- und Talfahrt und weiteren 3 Stunden fanden wir das seeeeehr kleine D\u00f6rfchen Haast, wo wir unsere n\u00e4chsten zwei Tage in absoluter Ruhe geniessen. In diesem Dorf gibt es knapp 200 Einwohner, 2 Restaurants, 2 Tankstellen und einen Shop! Uuuund es gibt absolut kein Natelempfang! Daf\u00fcr viel wundersch\u00f6ne und eindrucksvolle Natur!<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_1136.jpg\" alt=\"SMU_1136\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><\/p>\n<p>Nebenbei muss ich noch erw\u00e4hnen, dass heute die 9 Liter Benzinverbrauch geknackt wurden. 8.9 Liter gehen nun auf mein Konto (Big smile!!!).<\/p>\n<p><strong>16.02.2015<\/strong><br>Ausschlafen und faulenzen war heute Tagesprogramm. Jedoch mussten wir heute Morgen unbedingt unsere n\u00e4chsten Unterk\u00fcnfte reservieren lassen und genau dies stellte sich als extrem schwierig dar. \u00dcberteuertes und extrem lahmes Internet machten es leider nicht einfacher. Der einzige Ort, wo die Verbindung gut war, war gleich vor unserem H\u00e4uschen&#8230;und da lauerten ganz viele Sandflys. Nach mehreren Absagen, fanden wir doch noch eine Unterkunft in der N\u00e4he von Tasman. Eine Unterkunft in Picton zu finden, ist nach wie vor noch ein Challange, die wir in den n\u00e4chsten Tagen bew\u00e4ltigen sollten!<br>Am sp\u00e4teren Nachmittag hatten wir doch Lust, noch etwas von der Umgebung zu sehen. Mit dem Auto ging es ins n\u00e4chste Dorf Jackson Bay&#8230;hier hiess das 30 min auf einer schnurrgeraden Strasse quer durch den Dschungel zu fahren&#8230;danach etwa noch 10 min auf einem unbefestigten Weg noch tiefer in das Geh\u00f6lz, wo wir das Auto auf einem einsamen Parkplatz stehen lassen mussten um uns zu Fuss noch weiter in die Wildnis durchzuk\u00e4mpfen. Ein kleiner Trampelpfad f\u00fchrte uns entlang von einem Fluss zu einem grossen See namens &#8220;Lake Ellery&#8221;. Der Picknickplatz am Ende des Weges lud zum verweilen ein&#8230;die hungrigen Sandflys haben uns jedoch gezwungen, schnell ein paar Fotos zu machen und dann sofort wieder umzukehren.<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_1224.jpg\" alt=\"SMU_1224\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_1226.jpg\" alt=\"SMU_1226\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><\/p>\n<p><strong>17.02.2015<\/strong><br>Die letzte Nacht verbrachten wir in einem, mit vielen kuriosen Maori-Schnitzfiguren dekorierten Hostel in Greymouth. F\u00fcr einmal h\u00f6rten wir voll und ganz auf die Empfehlungen des Hotelbesitzers und gingen im besten Fish &amp; Chips Restaurant &#8220;in town&#8221; essen. Das Dorf ist ja wirklich nicht gross und vermutlich war es auch der einzige Fish &amp; Chips- Laden in weiter Ferne. Der Fisch und die Chips waren aber exzellent! Und das ist Schlussendlich doch die Hauptsache. Da konnten auch zwei aus Wales stammende Touristen nicht widerstehen. Gem\u00fctlich plauderten wir vor dem kiosk-artigen Restaurant und genossen unsere Fisch &amp; Chips.<br>Nach dem Essen gingen wir dann (gaaaanz romantisch) unseren ersten Sonnenuntergang hier in Neuseeland anschauen.<\/p>\n<p>By the way, auf dem Weg von Haast nach Greymouth sind wir an zwei Gletscher vorbeigefahren, den Fox Glacier und den Franz Josef Glacier&#8230;da wir nur wenig Zeit hatten, konnten wir lediglich ein paar Fotos aus der Ferne machen.<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_1291.jpg\" alt=\"SMU_1291\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><br>Auf dem Weg sind noch andere einzigartige Foto-Sujets vor der Kamera aufgetaucht:<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_1271.jpg\" alt=\"SMU_1271\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><\/p>\n<p><strong>18.02.2015<\/strong><br>Von Greymouth ging es nordw\u00e4rts nach Abel Tasman. Kurvige Strassen entlang der K\u00fcste. Unterwegs kamen wir an den Pancake- Rocks vorbei. Neben den einzigartig geformten Felsen sahen wir die Delfine sich im Meer tummeln.<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_1385.jpg\" alt=\"SMU_1385\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><\/p>\n<p>Auf der Weiterfahrt ging uns langsam der Sprit aus! Trotz sehr sparsamer Fahrt von Vanessa (8.9 Liter), wurden wir nach jedem D\u00f6rfchen ohne Tankstelle nerv\u00f6ser.<br>Zwar zeigte das Auto selbst noch eine Reichweite von 150 km an, aber hier kann es durchaus 150 km ohne jegliche Tankstelle bedeuten. Und wer garantiert uns denn, dass das Auto solange durchh\u00e4lt?<br>Zum guten Gl\u00fcck und zur Erleichterung von uns beiden, fanden wir bald darauf eine grosse Tankstelle.<br>Mit vollem Magen startete ich meinen letzten Versuch, den Top- Verbrauch von 8.9 Liter zu unterbieten und schaffte mit 8.6 Liter einen schwer zu brechenden Rekord. Gut, die Strasse war dementsprechend perfekt (bergab und lange Geraden, dazu behinderte ich mit meinen 80km\/h zunehmend den Verkehr&#8230;aber Touris d\u00fcrfen das eben).<br>F\u00fcr heute Nacht haben wir nun ein nettes H\u00e4uschen in Marahua. Mit feinen Spaghetti und einem k\u00fchlen Cider with Berry starten wir in den Abend!<\/p>\n<p><strong>19.02.2015<\/strong><br>Auf dem heutigen Tagesplan stand etwas, das ich schon immer mal machen wollte. Kajak fahren! W\u00e4hrend gut 2 Stunden ruderten wir entlang der K\u00fcste. Das Wasser war eiskalt aber extrem klar. Neben Kormorane, M\u00f6ven und T\u00f6lpel, kamen wir auch an vielen Seel\u00f6wenkolonien vorbei mit vielen Jungen Seel\u00f6wenbaby&#8217;s. Einige wollten uns begleiten und schwammen neben unseren Kajak&#8217;s her.<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_1420.jpg\" alt=\"SMU_1420\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><\/p>\n<p><strong>20.02.2015<\/strong><br>Anakiwa war unser Ziel f\u00fcr heute. Das wir das kleine D\u00f6rfchen ganz aussen in den Fjords vor Picton nicht auf anhieb fanden, war eigentlich schon zum vornherein klar. Trotz dem abgelegenen Ort, erwartete uns ein ger\u00e4umiges Zimmer, mit eigener Dusche und einem riesigen Balkon.<br>Auf einem kurzen Spaziergang an den Hafen, bekamen wir allerlei wilde Tiere zu Gesicht. Hasen, Kormorane und irgendwelche H\u00fchner (und die sehen sooo lustig aus, wenn sie mit ihren kurzen Beinen davonlaufen).<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_1551.jpg\" alt=\"SMU_1551\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><br>Dank dem sch\u00f6nen Wetter und den heissen Temperaturen (ja wir schwitzen noch immer, obwohl schon 21:00 Uhr war), gab es heute zum Abendessen das erste Mal Barbecue.<br>Morgen geht es fr\u00fch nach Picton und mit der F\u00e4hre zur\u00fcck auf die Nordinsel. Wir hoffen das Wetter h\u00e4lt die See ruhig&#8230;<\/p>\n<p><strong>21.\/22.02.2015<\/strong><br>Die See war ruhig, ruhiger als auf der Hinfahrt. Mit der grossen F\u00e4hre von Interislander ging es in etwa 3 Stunden nach Wellington. Zwischendurch waren sogar Delfine sichtbar, die vor dem Schiff her geschwommen sind.<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_1758.jpg\" alt=\"SMU_1758\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><\/p>\n<p>Von Wellington ging es dann mit einem abermals neuen Monstertrucki nach Stratford in das wohl schlechteste Hostel in ganz Neuseeland, wo wir ganze zwei N\u00e4chte ausharren mussten.<br>Wir waren froh, wenn wir tags\u00fcber laaange ausser Haus sein konnten.<br>Stratford liegt am wohl sch\u00f6nsten Vulkan auf der ganzen Insel, so rund und hoch.<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_1946.jpg\" alt=\"SMU_1946\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><\/p>\n<p><strong>23.02.2015<\/strong><br>Wir waren sehr froh, als wir heute Morgen das Hostel verlassen konnten. Wirklich, es war sehr dreckig und stank stark modrig. Eine der schlimmsten Bruchbude die wir hier in Neuseeland erleben durften. Das Morgenessen assen wir dann unterwegs. Zur Feier des Tages gab es anstatt Toast mit Schinken, Toast mit Rohschinken, dazu unser heiss begehrtes Fanta Orange (nicht zu vergleichen mit dem Schweizer Fanta Orange!).<br>F\u00fcr einmal f\u00fchrte nicht nur eine Strasse zu unserem n\u00e4chsten Ziel. Wir entschieden uns aber f\u00fcr den abenteuerlicheren. &#8220;Forgotten World Highway&#8221; hiess die Strecke quer durch Dschungel und scheinbar verlassene D\u00f6rfer. Zwischendurch wurde die einigermassen gut geteerte Strasse zur Schotterpiste.<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_1971.jpg\" alt=\"SMU_1971\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><br>Angekommen in Waitomo genossen wir erst einmal eine wohltuende Dusche, bevor es dann gleich weiter zu den Waitomo Caves ging, wo wir eine F\u00fchrung durch die Glowworm Caves geniessen durften. Wir waren sehr beeindruckt von der Sch\u00f6nheit dieser mit Gl\u00fchw\u00fcrmchen \u00fcbers\u00e4ten H\u00f6hle! Traumhaft!!! (Fotografieren war zum Wohle der Tiere nicht erlaubt).<\/p>\n<p><strong>25.02.2015<\/strong><br>Nachdem wir gestern einen relaxten Tag mit Nichtstun in Hamilton verbracht hatten (wir \u00fcbernachteten zum ersten Mal in einem Hotel), sind wir nun wieder in Auckland angelangt. Die Reise geht langsam zu Ende und die Nervosit\u00e4t steigt stetig. Neben unseren riesigen Koffern liegt noch eine Menge Material, dass ebenfalls mit uns in die Schweiz zur\u00fcck muss. Und die gr\u00f6\u00dfte Challenge: Jeder Koffer darf nicht mehr als 30kg wiegen. Ob wir das hinbekommen&#8230;? Unser Handgep\u00e4ck ist bereits jetzt masslos \u00fcberladen und \u00fcbersteigt die 8kg- Grenze bei weitem.<br>Um uns von der Nervosit\u00e4t etwas abzulenken, gingen wir kurz auf den, neben dem B&amp;B liegenden Berg &#8220;Mt Eden&#8221;, ein erloschener Vulkan, der eine wunderbare Sicht auf die Stadt selbst erm\u00f6glicht.<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_2006.jpg\" alt=\"SMU_2006\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><br>Wer genau hinsieht, mag auf dem Bild rechts neben den Schatten der B\u00e4ume zwei Striche erkennen. Das waren wir!<\/p>\n<p>Wir waren nun einen ganzen Monat in Neuseeland und haben uns gesagt, dass wir nicht nach Hause gehen, bevor wir nicht alles unversucht gelassen haben, einen Kiwi (flugunf\u00e4higer und sehr scheuer Nationalvogel von Neuseeland) vor Gesicht zu bekommen. Letzter Versuch starten wir Morgen im Zoo&#8230;<\/p>\n<p>Am 27.02.2015 um 01:15 (neuseel\u00e4ndische Zeit) werden wir dann die lange Heimreise mit Zwischenstopp in Singapore antreten. Wenn alles gut kommt, werde ich dann nochmals etwas Zeit finden, hier ein paar letzte S\u00e4tze zu schreiben.<\/p>\n<p><strong>26.02.2015<\/strong><br>Nun, wir sind noch nicht in Singapur. Nein, wir sitzen am Flughafen in Auckland. Unser Monstertrucki haben wir zur\u00fcckgegeben, unsere grossen und vorallem schweren Koffern sind eingecheckt (29.5 kg und 28.6 kg). Auch das Nachtessen haben wir bereits hinter uns.<br>Vanessa spielt momentan Dog auf dem iPad, somit habe ich etwas Zeit um kurz unser heutiges Tagesprogramm zu erz\u00e4hlen.<br>Der Tag begann etwas ungew\u00f6hnlich als wir in unserem B&amp;B fr\u00fchst\u00fcckten. Die nette Dame die uns bediente, fragte nach Kafi oder Tee. Wir entschieden uns f\u00fcr Tee. Als sie uns den Tee brachte, wollte sie wissen, von welchem Land wir kommen (diese Frage ist beinahe allt\u00e4glich hier in Neuseeland). &#8220;Switzerland&#8221; war unsere Antwort. &#8220;Denn redet ihr schwiizerd\u00fctsch?&#8221; fragte sie zu unserem Erstaunen&#8230;Seit 35 Jahre lebt die in Frauenfeld geborene Schweizerin bereits in Neuseeland, das Schwiizerd\u00fctsch hat sie aber nicht verlernt.<\/p>\n<p>Noch vor dem Mittag ging es mit dem Bus in den Zoo, um den Kiwi zu finden. Wir liefen mehrere Stunden von Tiergehege zu Tiergehege, fotografierten Tiere um Tiere. Und pl\u00f6tzlich standen wir vor einem Geb\u00e4ude. Drin war es dunkel, so richtig dunkel! (wir mussten uns ca 5 min an die Dunkelheit gew\u00f6hnen)<br>Nach langem stillen Ausharren, wurden wir dann f\u00fcr unsere Geduld belohnt. Ein Kiwi bewegte sich blitzschnell \u00fcber den dunklen Boden und pickte mit seinem Schnabel wild um sich, bevor er wieder in seiner H\u00f6hle verschwand (selbst mit ISO 102&#8217;400 und Verschlusszeiten unter 1\/10 Sekunde bei Blende f\/4 war der Vogel nicht auf der Kamera zu erkennen).<br>Andere V\u00f6gel hingegen flogen uns gef\u00e4hrlich nahe um die K\u00f6pfe und hinderten uns vom verlassen der Gehege, wie zum Beispiel dieser Herr da:<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_2288.jpg\" alt=\"SMU_2288\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><br>Alles in allem war der Zoo definitiv sehenswert. Sch\u00f6n in die wunderbare Natur von Neuseeland integriert und grosse Gehege (zum Teil etwas zu dicht bewachsen, so dass wir die Tiere erst suchen mussten, oder gar nicht sahen).<\/p>\n<p><strong>27.02.2015<\/strong><br>Unser Flug ab Auckland ging \u00fcberp\u00fcnktlich los, obwohl erst 10 Min vor dem Boarding das Gate bekannt gemacht wurde. Der Flug selbst war wenig erholend und sehr unruhig, zudem lies der Service sehr zu w\u00fcnschen \u00fcbrig (uns wurde innert diesen 13 Stunden lediglich 3 mal Wasser angeboten). Wir waren also froh, als wir heil in Singapur angekommen waren.<\/p>\n<p>Wir waren zu diesem Zeitpunkt voller Datendran und wollten schnellst m\u00f6glich Singapur unsicher machen. Das Gep\u00e4ck wurde eingeschlossen. Mit nur der Kamera ging es los. Wir buchten direkt am Flughafen eine Siteseeing-Tour mit Besuch im weltweit gr\u00f6sstem Aquarium und dem Riesenrad (engl. Flyer).<br>Bevor wir in den Rundfahrtenbus steigen konnten, mussten wir erst 30 Minuten mit dem Zug in die Stadt fahren. Die Busstation fanden wir dann leider nicht auf Anhieb. Wir waren sehr erstaunt \u00fcber den komplizierten Informationsfluss und die eher unfreundliche Art der Leute hier in Singapur.<br>Bei ca. 30\u00b0 C irrten wir durch die Stadt, betrachteten die sehr speziell gebauten Hochh\u00e4user, besuchten das Aquarium (war sehr schwierig zu finden, wir wurden von Bus zu Bus verwiesen) und genossen die wunderbare Aussicht auf dem Riesenrad. M\u00fcde und Verschwitzt kamen wir dann rechtzeitig zur\u00fcck an den Flughafen, wo wir erstmals unsere Kleider wechseln konnten.<br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_2362.jpg\" alt=\"SMU_2362\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><br><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-752\" src=\"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SMU_2383.jpg\" alt=\"SMU_2383\" width=\"800\" height=\"533\"><br><br clear=\"all\"><br>Das Gep\u00e4ck ist eingecheckt und unsere Magen sind vollgestopft mit asiatischem Food (war wirklich gut). Nun warten wir nur noch bis wir endlich um 01:30 Uhr singapurianische Zeit den Flieger zur\u00fcck in unsere Heimat besteigen d\u00fcrfen. Wir sehen uns in der Schweiz wieder!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Destination: Neuseeland (Nord- und S\u00fcdinsel) Dauer: 31.01. &#8211; 28.02.2015 30.01.2015Heute Abend wird kr\u00e4ftig f\u00fcr die lange Reise vorbereitet.Der Koffer ist gepackt, jetzt kommt das Kameraequipment dran: 01.02.2015Nach 11 Stunden im Flugzeug A380 der Singapore Airline, bin ich auf dem Changi Airport in Singapore gelandet.Nun ist es 06:00 Uhr Morgen fr\u00fch und bereits nach weniger als 3 Stunden soll es mit der gleichen Airline weiter Richtung Auckland gehen.Genug Zeit um hier ein Bild mit den etwas speziellen (mit Teppichen belegten) Terminals zu zeigen:Nach weiteren 10 Stunden in einer Boing 777 der Air New Zealand, gegl\u00fcckter Landung (etwas Turbulenzen beim Anflug auf<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":83,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"template-basic","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/65"}],"collection":[{"href":"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=65"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/65\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":84,"href":"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/65\/revisions\/84"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/83"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=65"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=65"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/muellersimon.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=65"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}