New Zealand

Destination: Neuseeland (Nord- und Südinsel)
Dauer: 31.01. – 28.02.2015

30.01.2015
Heute Abend wird kräftig für die lange Reise vorbereitet.
Der Koffer ist gepackt, jetzt kommt das Kameraequipment dran:
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01.02.2015
Nach 11 Stunden im Flugzeug A380 der Singapore Airline, bin ich auf dem Changi Airport in Singapore gelandet.
Nun ist es 06:00 Uhr Morgen früh und bereits nach weniger als 3 Stunden soll es mit der gleichen Airline weiter Richtung Auckland gehen.
Genug Zeit um hier ein Bild mit den etwas speziellen (mit Teppichen belegten) Terminals zu zeigen:
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Nach weiteren 10 Stunden in einer Boing 777 der Air New Zealand, geglückter Landung (etwas Turbulenzen beim Anflug auf Auckland) und einem reibungslosen Ablauf am Zoll war ich Überglücklich endlich Vanessa in meine Armen schliessen zu können. Im Traveller Hostel an der K. Road angekommen, fiel ich todmüde in den Schlaf.

02.02.2015
Ausschlafen…kaum möglich bei diesen warmen Temperaturen. Wobei die Temperaturen mit knapp 25° C ganz ok sind, war die hohe Luftfeuchtigkeit Schuld, dass wir früh aus dem Bett flüchteten.
Nach einem kurzen Brunch auf der Dachterrasse des sehr bedürftig eingerichteten BBH- Hostel, ging es in die Stadt.
Da mein Fotorucksack auf dem Hinflug das zeitliche segnete, war die erste Station natürlich ein Fotofachgeschäft. Da der Tag noch lang war, entschied ich mich, mit dem Kauf eines neuen Rucksackes bis Morgen zu warten. Der Entscheid war richtig, wie ich im späteren Verlauf feststellte…
Nach einem bewölkten Tagesanfang, zeigte sich die Sonne am Nachmittag von ihrer schönen Seite. So schön, dass es schon nicht mehr schön war…heisse Temperaturen und Sonnenbrand plagten uns bereits am späteren Nachmittag. Trotz allem tat es gut, am Hafen von Auckland etwas Sonne zu tanken.
Als toller Tagesabschluss ging es 190 Meter in die Höhe. Bei einem gemütlichen Nachtessen zu zweit im Drehrestaurant auf dem Skytower durften wir zusehen, wie die Sonne langsam hinter den Wolken am Horizont verschwindet.
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03.02.2015
Nach einer nicht ganz erholsamer Nacht (X-Tausend gieriger Mücken und die heiss- feuchte Luft, hielten uns vom schlafen ab), ging es heute Morgen zum Autoverleih in Mitten der Grossstadt Auckland (oweee). Für die engen Strassen und den Linksverkehr benötigt man ein geeignetes Fahrzeug…naja, unser war Gigantisch!
Nach kurzer Angewöhnungsphase (mehrmaligem betätigen der Scheibenwischer anstelle des Blinkers), fanden wir den zum Teil sehr abenteuerlichen Weg in Richtung Süden.
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Angekommen in Coromandel erwartete uns ein nettes, überschaubar kleines Dörfchen. Als Schlafunterkunft steht uns ein eigener kleiner “Caravan” zur Verfügung.
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Nachdem wir uns eingerichtet hatten, zogen wir unsere Trecking- Schuhe an und machten uns auf den Weg, die Natur von Coromandel zu entdecken. Zum ersten standen wir vor einem Kauri- Baum. Der Gigant der Wälder!
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Der frische Wind und der bewölkte Himmel versprachen uns eine angenehm kühle Nacht.

04.02.2015
Der Morgen war herrlich, diese Ruhe (nur die Vögel sangen ihr morgendliches Lied)…einfach traumhaft! So entschieden wir, etwas länger im Bett liegen zu bleiben. Um 10 Uhr ging es dann mit unserem Monstertruck weiter… immer noch auf den sehr abenteuerlichen Strassen. Mitten durch Dschungel, in die Berge, dann wieder runter ans Meer, alles auf engen kurvigen Strassen.
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In Rotorua angekommen (ja wir brauchten zwei Anläufe um das gut versteckte Backpackers “Spa Lodge” zu finden…) mussten wir uns erst einmal erholen.
Zum Nachtessen ging es an Richtung Lake Rotorua, wo wir den Abend in einem gemütlichen Restaurant mit Musik verbrachten.

05.02.2015
Der Wecker ging bereits um 07:00 Uhr los! Duschen und los ging es! Ein paar Schulbücher mussten nun den Weg in die Schweiz antreten…natürlich per Post!
Nachdem wir und durch die Zollformulare gekämpft haben und eine Ewigkeit im Supermarkt “Countdown” umhergeirrt waren (wir mussten unser Morgenessen erst noch verdienen), rauschten wir mit unserem Mostertrucki los zu den Vulkanen und Geysiren nach Waiotapu, vo wir den ganzen Vormittag und den halben Nachmittag verbrachten. Einmal mehr hatten wir genial schönes Wetter (diesmal wurde die Sonnencrème Zentimeter-dick aufgetragen)!
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Der Rest vom Nachmittag verbrachten wir mit Waschen, Blog schreiben und Bilder aussortieren sowie bearbeiten.

08.02.2015
So, nachdem wir nun schweissüberströmt (und nicht wegen der Hitze) in Mitten von Wellington unser Hostel, bezw. einen Parkplatz für unser Monstertrucki gefunden haben (das Zweite war um einiges schwieriger als das Erste), kann ich mich endlich wiedermal diesem Blog widmen.
Die letzten Tagen waren wir in Turangi, südlich des Lake Taupo unterwegs. Eine Gegend, die für ihr action- reiches Freizeitangebot bekannt ist. Neben River rafting bietet die Region auch viele schöne Wanderungen, sogar Skifahren ist möglich.
Gestern gingen wir los auf eine Wanderung, zuerst war geplant, dass wir den Vulkan Ngauruhoe besteigen. Diesen Plan änderten wir aber kurzerhand, als wir die lange Schlange von parkierten Autos auf der einzigen Strasse zum Berg erblickten. Wahnsinn, so viele sportbegeisterte Touristen!
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Wir haben uns kurzum entschlossen eine eher gemächliche, aber dennoch lange Tour durch die wunderbare Natur des Tongariro Nationalparks zu machen…entlang von Flüssen und durch wild bewachsenen Dschungel.
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Ja und nun sind wir, mit beinahe ohne Halt, nach Wellington gefahren, wo wir morgen Abend das Auto bei Europcar abgeben und Übermorgen die Fähre zur Südinsel besteigen. Das Wetter ist sehr freundlich aber windig, was für Wellington anscheinend normal ist.

09.02.2015
07:00 Uhr, Zeit um aufzustehen und den Blechkanister welcher unser Auto bewacht zu füttern. Und dieser ist hungrig…für zwei Stunden mehr, möchte er ganze 8 Dollar!
Grund genug unser Monstertrucki bereits heute bei der Autovermietung Europcar abzugeben. Nur, diese liegt am anderen Ende der Stadt. Und wir erfuhren erst dort, dass von da keinen Bus zurück in die Stadt fährt. Nein, es gibt lediglich zwei Möglichkeiten zurück in die Stadt zu kommen: Taxi oder zu Fuss! Wir entschieden uns für die sportlichere Variante. Auf dem Weg kam uns die glorreiche Idee, einen Abstecher in den botanischen Garten zu wagen. Mit einer alten Standseilbahn ging es auf einen Hügel ca. 200m über der Stadt.
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Den Nachmittag verbrachten wir zwischen den vielen bunten Blumen, bevor wir uns wieder zu Fuss auf den Weg zurück ins Motel machten.
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11.02.2015
Gestern wagten wir uns aufs Wasser. Eine Fähre (so gross wie ein Kreuzfahrtschiff) brachte uns von Wellington zur Südinsel nach Picton.
Zuerst war uns etwas flau im Magen, denn die grosse Fähre schaukelte stark hin und her, aber nach kurzer Zeit beruhigte sich die See und nach drei Stunden war die Überfahrt geschafft.
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Angekommen in Picton, ging es mit einem neuen Mietauto (ebenfalls ein Monstertrucki…aber mit etwas mer Pfupf) auf dem, mehr oder weniger direkten Weg, nach Christchurch, wo uns ein wunderschönes, kleines Häuschen inmitten der wunderbaren Natur (etwas ausserhalb von Christchurch) erwartete.
Zum ersten Mal lernten wir die Vorzüge eines B&B’s in Neuseeland kennen. Die überaus freundlichen Gastgeber Kathryn und Kai hiessen uns ganz herzlich in ihrem wunderbaren Reich willkommen.

11.02.2015
Die Nacht war super! Sooooo ruhig! Lediglich das Rauschen der Bäume des umliegenden Waldstückes war zu hören.
Und nach einer warmen Dusche war auch das Morgenessen bereits vorbereitet. Währenddessen uns Kathryn Tipps für unseren Tagesausflug in den Botanischen Garten von Christchurch gab, erledigte Kai den Abwasch (am Abend zuvor teilte er uns mit, dass er das besonders gut kann…).
Gestärkt ging es mit unserem Monstertrucki (mit Pfupf) nicht etwa direkt in die Stadt, sondern in eine Gärtnerei…und dank meiner Floristin an der Seite, bekamen wir eine Führung quer durch die Gärtnerei!
Das Nächste Ziel war dann der Botanische Garten von Christchurch. Da wir aber mit einem Monstertucki (mit Pfupf) unterwegs waren, wollten wir nicht auf langweiligen Strassen in die Stadt cruisen und wählten den kurvigen Weg entlang der Küste und über Pässe nach Christchurch.
Im Botanischen Garten erwarteten uns viele bunt blühende Blumen jeglicher Art (Floristen kennen jede einzelne…), junge, muttersuchende Vögelchen (wir hätten’s beinahe adoptiert) und Tiere die bei uns doch eher selten zu sehen sind.
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14.02.2015
Die letzten Tagen waren nicht ganz so spektakulär, ich werde dennoch ein paar Sachen schreiben.
Von Christchurch fuhren wir alles der Ostküste entlang nach Dunedin und wie uns Kathryn vorgewarnt hat, war es eine sehr langweilige Strecke. Naturmässig sehr öde, Wettermässig schlechter (teilweise Regen und kalte 10 Grad) und auch die Strassen gingen immer schön langweilig gerade aus. Damit uns nicht allzu langweilig wurde, versuchten Vanessa und ich uns gegenseitig mit dem geringsten Benzinverbrauch zu übertrumpfen (9.0 Liter…and the winner is…Vanessa!!! Gratulation meinerseits!).
Im späteren Nachmittag erreichten wir dann kurz vor Dunedin die Moeraki Boulders, grosse Steine, die so rund sind wie eine Kugel.
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In Dunedin konnten wir unser Nachtlager in einem grossen, altertümlich eingerichteten Zimmer mit eigenem Bad, Dusche und Toilette einrichten.
Bis jetzt war es das grösste Zimmer…und das einzige mit Bad, Dusche und WC! Zum Nachtessen ging es dann zum Koreaner (es war seeeehr lecker!).

Am 13.02. zogen wir dann weiter nach Te Anau, wo wir uns in einem kleinen, zeltartigen Häuschen einnisten und erholen durften. Das Häuschen hatte leider keine Heizung und die Nacht wurde kalt. So mussten wir uns etwas näher aneinander kuscheln und die Kleider für am Morgen mit unter die Bettdecke nehmen.
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Um 05:00 Uhr war Tagwacht, um 06:00 Abfahrt in Richtung Milford Sound. Heute am Valentinstag gab es das Morgenessen unterwegs! Nach 2.5 Stunden abenteuerlicher Fahrt in der Dunkelheit, waren wir dann am Ende der Strasse angelangt und durften vom Auto auf ein grosses Motor-Segelschiff umsteigen, welches uns während 2.5 Stunden durch die Fjorde chauffierte und uns traumhaft schöne Natur, eingeengt zwischen bedrohlich wirkenden Bergen, zeigte.
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15.02.2015
Ein neuer Tag und was für ein prachtvoller! Die Sonne schien bereits mit voller Kraft, als wir um 08:00 Uhr erwachten. Nach einer herrlichen Nacht, nahmen wir heute Morgen erstmal eine warme Dusche.
Noch vor dem Morgenessen ging es bereits mit dem Auto in Richtung Queenstown, wo wir uns dann mit knurrenden Bäuchen auf die Suche nach einem Restaurant machten. Queenstown, eine Stadt, die wunderschön in den Bergen liegt. Grund genug uns die Beine nach dem Essen noch etwas zu vertreten und in der Stadt von Souvenir-Shop zu Souvenir-Shop zu schlendern.

Nach einer wilden Berg- und Talfahrt und weiteren 3 Stunden fanden wir das seeeeehr kleine Dörfchen Haast, wo wir unsere nächsten zwei Tage in absoluter Ruhe geniessen. In diesem Dorf gibt es knapp 200 Einwohner, 2 Restaurants, 2 Tankstellen und einen Shop! Uuuund es gibt absolut kein Natelempfang! Dafür viel wunderschöne und eindrucksvolle Natur!
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Nebenbei muss ich noch erwähnen, dass heute die 9 Liter Benzinverbrauch geknackt wurden. 8.9 Liter gehen nun auf mein Konto (Big smile!!!).

16.02.2015
Ausschlafen und faulenzen war heute Tagesprogramm. Jedoch mussten wir heute Morgen unbedingt unsere nächsten Unterkünfte reservieren lassen und genau dies stellte sich als extrem schwierig dar. Überteuertes und extrem lahmes Internet machten es leider nicht einfacher. Der einzige Ort, wo die Verbindung gut war, war gleich vor unserem Häuschen…und da lauerten ganz viele Sandflys. Nach mehreren Absagen, fanden wir doch noch eine Unterkunft in der Nähe von Tasman. Eine Unterkunft in Picton zu finden, ist nach wie vor noch ein Challange, die wir in den nächsten Tagen bewältigen sollten!
Am späteren Nachmittag hatten wir doch Lust, noch etwas von der Umgebung zu sehen. Mit dem Auto ging es ins nächste Dorf Jackson Bay…hier hiess das 30 min auf einer schnurrgeraden Strasse quer durch den Dschungel zu fahren…danach etwa noch 10 min auf einem unbefestigten Weg noch tiefer in das Gehölz, wo wir das Auto auf einem einsamen Parkplatz stehen lassen mussten um uns zu Fuss noch weiter in die Wildnis durchzukämpfen. Ein kleiner Trampelpfad führte uns entlang von einem Fluss zu einem grossen See namens “Lake Ellery”. Der Picknickplatz am Ende des Weges lud zum verweilen ein…die hungrigen Sandflys haben uns jedoch gezwungen, schnell ein paar Fotos zu machen und dann sofort wieder umzukehren.
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17.02.2015
Die letzte Nacht verbrachten wir in einem, mit vielen kuriosen Maori-Schnitzfiguren dekorierten Hostel in Greymouth. Für einmal hörten wir voll und ganz auf die Empfehlungen des Hotelbesitzers und gingen im besten Fish & Chips Restaurant “in town” essen. Das Dorf ist ja wirklich nicht gross und vermutlich war es auch der einzige Fish & Chips- Laden in weiter Ferne. Der Fisch und die Chips waren aber exzellent! Und das ist Schlussendlich doch die Hauptsache. Da konnten auch zwei aus Wales stammende Touristen nicht widerstehen. Gemütlich plauderten wir vor dem kiosk-artigen Restaurant und genossen unsere Fisch & Chips.
Nach dem Essen gingen wir dann (gaaaanz romantisch) unseren ersten Sonnenuntergang hier in Neuseeland anschauen.

By the way, auf dem Weg von Haast nach Greymouth sind wir an zwei Gletscher vorbeigefahren, den Fox Glacier und den Franz Josef Glacier…da wir nur wenig Zeit hatten, konnten wir lediglich ein paar Fotos aus der Ferne machen.
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Auf dem Weg sind noch andere einzigartige Foto-Sujets vor der Kamera aufgetaucht:
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18.02.2015
Von Greymouth ging es nordwärts nach Abel Tasman. Kurvige Strassen entlang der Küste. Unterwegs kamen wir an den Pancake- Rocks vorbei. Neben den einzigartig geformten Felsen sahen wir die Delfine sich im Meer tummeln.
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Auf der Weiterfahrt ging uns langsam der Sprit aus! Trotz sehr sparsamer Fahrt von Vanessa (8.9 Liter), wurden wir nach jedem Dörfchen ohne Tankstelle nervöser.
Zwar zeigte das Auto selbst noch eine Reichweite von 150 km an, aber hier kann es durchaus 150 km ohne jegliche Tankstelle bedeuten. Und wer garantiert uns denn, dass das Auto solange durchhält?
Zum guten Glück und zur Erleichterung von uns beiden, fanden wir bald darauf eine grosse Tankstelle.
Mit vollem Magen startete ich meinen letzten Versuch, den Top- Verbrauch von 8.9 Liter zu unterbieten und schaffte mit 8.6 Liter einen schwer zu brechenden Rekord. Gut, die Strasse war dementsprechend perfekt (bergab und lange Geraden, dazu behinderte ich mit meinen 80km/h zunehmend den Verkehr…aber Touris dürfen das eben).
Für heute Nacht haben wir nun ein nettes Häuschen in Marahua. Mit feinen Spaghetti und einem kühlen Cider with Berry starten wir in den Abend!

19.02.2015
Auf dem heutigen Tagesplan stand etwas, das ich schon immer mal machen wollte. Kajak fahren! Während gut 2 Stunden ruderten wir entlang der Küste. Das Wasser war eiskalt aber extrem klar. Neben Kormorane, Möven und Tölpel, kamen wir auch an vielen Seelöwenkolonien vorbei mit vielen Jungen Seelöwenbaby’s. Einige wollten uns begleiten und schwammen neben unseren Kajak’s her.
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20.02.2015
Anakiwa war unser Ziel für heute. Das wir das kleine Dörfchen ganz aussen in den Fjords vor Picton nicht auf anhieb fanden, war eigentlich schon zum vornherein klar. Trotz dem abgelegenen Ort, erwartete uns ein geräumiges Zimmer, mit eigener Dusche und einem riesigen Balkon.
Auf einem kurzen Spaziergang an den Hafen, bekamen wir allerlei wilde Tiere zu Gesicht. Hasen, Kormorane und irgendwelche Hühner (und die sehen sooo lustig aus, wenn sie mit ihren kurzen Beinen davonlaufen).
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Dank dem schönen Wetter und den heissen Temperaturen (ja wir schwitzen noch immer, obwohl schon 21:00 Uhr war), gab es heute zum Abendessen das erste Mal Barbecue.
Morgen geht es früh nach Picton und mit der Fähre zurück auf die Nordinsel. Wir hoffen das Wetter hält die See ruhig…

21./22.02.2015
Die See war ruhig, ruhiger als auf der Hinfahrt. Mit der grossen Fähre von Interislander ging es in etwa 3 Stunden nach Wellington. Zwischendurch waren sogar Delfine sichtbar, die vor dem Schiff her geschwommen sind.
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Von Wellington ging es dann mit einem abermals neuen Monstertrucki nach Stratford in das wohl schlechteste Hostel in ganz Neuseeland, wo wir ganze zwei Nächte ausharren mussten.
Wir waren froh, wenn wir tagsüber laaange ausser Haus sein konnten.
Stratford liegt am wohl schönsten Vulkan auf der ganzen Insel, so rund und hoch.
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23.02.2015
Wir waren sehr froh, als wir heute Morgen das Hostel verlassen konnten. Wirklich, es war sehr dreckig und stank stark modrig. Eine der schlimmsten Bruchbude die wir hier in Neuseeland erleben durften. Das Morgenessen assen wir dann unterwegs. Zur Feier des Tages gab es anstatt Toast mit Schinken, Toast mit Rohschinken, dazu unser heiss begehrtes Fanta Orange (nicht zu vergleichen mit dem Schweizer Fanta Orange!).
Für einmal führte nicht nur eine Strasse zu unserem nächsten Ziel. Wir entschieden uns aber für den abenteuerlicheren. “Forgotten World Highway” hiess die Strecke quer durch Dschungel und scheinbar verlassene Dörfer. Zwischendurch wurde die einigermassen gut geteerte Strasse zur Schotterpiste.
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Angekommen in Waitomo genossen wir erst einmal eine wohltuende Dusche, bevor es dann gleich weiter zu den Waitomo Caves ging, wo wir eine Führung durch die Glowworm Caves geniessen durften. Wir waren sehr beeindruckt von der Schönheit dieser mit Glühwürmchen übersäten Höhle! Traumhaft!!! (Fotografieren war zum Wohle der Tiere nicht erlaubt).

25.02.2015
Nachdem wir gestern einen relaxten Tag mit Nichtstun in Hamilton verbracht hatten (wir übernachteten zum ersten Mal in einem Hotel), sind wir nun wieder in Auckland angelangt. Die Reise geht langsam zu Ende und die Nervosität steigt stetig. Neben unseren riesigen Koffern liegt noch eine Menge Material, dass ebenfalls mit uns in die Schweiz zurück muss. Und die größte Challenge: Jeder Koffer darf nicht mehr als 30kg wiegen. Ob wir das hinbekommen…? Unser Handgepäck ist bereits jetzt masslos überladen und übersteigt die 8kg- Grenze bei weitem.
Um uns von der Nervosität etwas abzulenken, gingen wir kurz auf den, neben dem B&B liegenden Berg “Mt Eden”, ein erloschener Vulkan, der eine wunderbare Sicht auf die Stadt selbst ermöglicht.
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Wer genau hinsieht, mag auf dem Bild rechts neben den Schatten der Bäume zwei Striche erkennen. Das waren wir!

Wir waren nun einen ganzen Monat in Neuseeland und haben uns gesagt, dass wir nicht nach Hause gehen, bevor wir nicht alles unversucht gelassen haben, einen Kiwi (flugunfähiger und sehr scheuer Nationalvogel von Neuseeland) vor Gesicht zu bekommen. Letzter Versuch starten wir Morgen im Zoo…

Am 27.02.2015 um 01:15 (neuseeländische Zeit) werden wir dann die lange Heimreise mit Zwischenstopp in Singapore antreten. Wenn alles gut kommt, werde ich dann nochmals etwas Zeit finden, hier ein paar letzte Sätze zu schreiben.

26.02.2015
Nun, wir sind noch nicht in Singapur. Nein, wir sitzen am Flughafen in Auckland. Unser Monstertrucki haben wir zurückgegeben, unsere grossen und vorallem schweren Koffern sind eingecheckt (29.5 kg und 28.6 kg). Auch das Nachtessen haben wir bereits hinter uns.
Vanessa spielt momentan Dog auf dem iPad, somit habe ich etwas Zeit um kurz unser heutiges Tagesprogramm zu erzählen.
Der Tag begann etwas ungewöhnlich als wir in unserem B&B frühstückten. Die nette Dame die uns bediente, fragte nach Kafi oder Tee. Wir entschieden uns für Tee. Als sie uns den Tee brachte, wollte sie wissen, von welchem Land wir kommen (diese Frage ist beinahe alltäglich hier in Neuseeland). “Switzerland” war unsere Antwort. “Denn redet ihr schwiizerdütsch?” fragte sie zu unserem Erstaunen…Seit 35 Jahre lebt die in Frauenfeld geborene Schweizerin bereits in Neuseeland, das Schwiizerdütsch hat sie aber nicht verlernt.

Noch vor dem Mittag ging es mit dem Bus in den Zoo, um den Kiwi zu finden. Wir liefen mehrere Stunden von Tiergehege zu Tiergehege, fotografierten Tiere um Tiere. Und plötzlich standen wir vor einem Gebäude. Drin war es dunkel, so richtig dunkel! (wir mussten uns ca 5 min an die Dunkelheit gewöhnen)
Nach langem stillen Ausharren, wurden wir dann für unsere Geduld belohnt. Ein Kiwi bewegte sich blitzschnell über den dunklen Boden und pickte mit seinem Schnabel wild um sich, bevor er wieder in seiner Höhle verschwand (selbst mit ISO 102’400 und Verschlusszeiten unter 1/10 Sekunde bei Blende f/4 war der Vogel nicht auf der Kamera zu erkennen).
Andere Vögel hingegen flogen uns gefährlich nahe um die Köpfe und hinderten uns vom verlassen der Gehege, wie zum Beispiel dieser Herr da:
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Alles in allem war der Zoo definitiv sehenswert. Schön in die wunderbare Natur von Neuseeland integriert und grosse Gehege (zum Teil etwas zu dicht bewachsen, so dass wir die Tiere erst suchen mussten, oder gar nicht sahen).

27.02.2015
Unser Flug ab Auckland ging überpünktlich los, obwohl erst 10 Min vor dem Boarding das Gate bekannt gemacht wurde. Der Flug selbst war wenig erholend und sehr unruhig, zudem lies der Service sehr zu wünschen übrig (uns wurde innert diesen 13 Stunden lediglich 3 mal Wasser angeboten). Wir waren also froh, als wir heil in Singapur angekommen waren.

Wir waren zu diesem Zeitpunkt voller Datendran und wollten schnellst möglich Singapur unsicher machen. Das Gepäck wurde eingeschlossen. Mit nur der Kamera ging es los. Wir buchten direkt am Flughafen eine Siteseeing-Tour mit Besuch im weltweit grösstem Aquarium und dem Riesenrad (engl. Flyer).
Bevor wir in den Rundfahrtenbus steigen konnten, mussten wir erst 30 Minuten mit dem Zug in die Stadt fahren. Die Busstation fanden wir dann leider nicht auf Anhieb. Wir waren sehr erstaunt über den komplizierten Informationsfluss und die eher unfreundliche Art der Leute hier in Singapur.
Bei ca. 30° C irrten wir durch die Stadt, betrachteten die sehr speziell gebauten Hochhäuser, besuchten das Aquarium (war sehr schwierig zu finden, wir wurden von Bus zu Bus verwiesen) und genossen die wunderbare Aussicht auf dem Riesenrad. Müde und Verschwitzt kamen wir dann rechtzeitig zurück an den Flughafen, wo wir erstmals unsere Kleider wechseln konnten.
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Das Gepäck ist eingecheckt und unsere Magen sind vollgestopft mit asiatischem Food (war wirklich gut). Nun warten wir nur noch bis wir endlich um 01:30 Uhr singapurianische Zeit den Flieger zurück in unsere Heimat besteigen dürfen. Wir sehen uns in der Schweiz wieder!

3 Responses to “New Zealand

  • Beware of the ozon hole!

  • Weiterhin gute Reise! Immer schön LINKS bleiben… Wir sind gespannt auf die nächsten Bilder und Berichte. Machet’ guet und gnüüüüüüsssset’s!
    Anita und Daniel

  • Spannend was ihr alles erlebt! Sehr schöne Bilder die vieles was ich selber gesehen habe, wieder in Erinnerung bringt.
    Wir wünschen euch weiterhin eine tolle uns spannende Reise
    und bleibt ja auf der richtigen Strassenseite!

    Grüsse aus der winterlichen Schweiz

    Claudia und Felix

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